Antwort Römisch 1
Fortsetzung zu diesem Thema folgt.
Sex/SM mit meinem Mann Michael ist eine Dimension der Lust und des Erlebens wie ich sie zuvor in Momenten kannte oder wahnwitzig aufregenden one-night-stands, alles in allem jedenfalls in den Spitzen des Erlebens. Jetzt aber ist das durchgehend so unglaublich aufregend und erfüllend wie im Paradies.
Und es ist eine anhaltende Lust. Wir hatten beide vor der grossen Operation gewußt, dass die Chancen auf ein fortgesetztes Sexleben nur so bei rund 66% liegen und das beide dem anderen nicht mitgeteilt. Ein hübscher Fall von Schonung und um genau zu sein: Bei Krebs denkst du auch erstmal ans Überleben und nicht an Vögeln.
Natürlich ist nicht alles so wie es vorher war und natürlich ist Michael noch eingeschränkt, aber da kommt uns unser SMler sein auf jeden Fall gelegen; unsere Lust, unser Sex kennt viele Facetten.
Gestern jedenfalls haben wir in meiner Pension erstmal die Matraze vom Bett auf den Boden gelegt, zu misstrauisch verfolgten wir beide die Geräusche die mein kleines altes EinpersonenBett machte. Und mit dem Bett zusammenbrechen das hatten wir nun schon mal in Duisburg, in der lustigen NaziPension, von uns Haus Vaterland getauft. Aber das und die Taschenflasche Chantré, die die Pensionswirtin in Duisburg Michael gab sind wieder ganz andere Geschichten.